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HERZLICH WILLKOMMEN
Aktuelles von der SPD-Ratsfraktion
vom 28.02.2013
Sehr geehrte Salzgitteraner,
am 27. Februar 2013 hat der Rat der Stadt Salzgitter den Haushalt 2013 einstimmig beschlossen. Die SPD-Ratsfraktion hat gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner von Bündnis90/Den Grünen einige Anträge eingebracht und den Haushaltsentwurf des Oberbürgermeisters an verschiedenen, für die Stadt und die Koalition wichtigen Stellen verändert.
Der Bau eines Zentralen Omnibusbahnhofes auf der Konrad-Adenauer-Straße und die Entwurfsplanung für eine Seepromenade sind dabei nur einige Maßnahmen.
Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Änderungsanträge der und lesen Sie meine Haushaltsrede.
In den nächsten Tagen können Sie alle Anträge hier nachlesen.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Klein
Fraktionsvorsitzender
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DIE HAUSHALTSANTRÄGE DER RATSFRAKTIONEN VON SPD UND BÜNDNIS /90DIE GRÜNEN
vom 01.03.2013
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MEHR TRANSPARENZ AUF DEM ENTSCHEIDUNGSWEG
vom 03.09.2012
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Ratssitzung vom 02.07.2012
vom 04.07.2012
Der Rat der Stadt Salzgitter hat in seiner Sitzung am 02. Juli 2012 einstimmig den Haushalt für das Jahr 2012 beschlossen. Alle Anträge der SPD-Ratsfraktion und die gemeinsamen Anträge mit der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen wurden beschlossen. Wir geben Ihnen hier die Möglichkeit, sich über jeden einzelnen Antrag zu informieren.
Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Stefan Klein
(Vorsitzender)
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MEHR TRANSPARENZ AUF DEM ENTSCHEIDUNGSWEG
vom 03.09.2012
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Das aktuelle Thema aus dem Rat
vom 25.04.2012
Wirtschaftliche Überlegungen führten bei der Salzgitter AG und der Verwaltungsführung der Stadt dazu, zu prüfen, ob es sinnvoll ist, dass die beiden Wehren miteinander kooperieren (z.B. gemeinsames Logistikkonzept, gemeinsame Beschaffung, gemeinsame Werkstätten/Wartungsarbeiten, gemeinsame Leitstelle) oder auch fusionieren.
Im Rahmen eines Prüfauftrages sollen verschiedene Möglichkeiten von der Kooperation bis zur Fusion erarbeitet werden, dabei sind folgende Ziele zu verfolgen:
- höhere Schlagkraft für den abwehrenden Brandschutz,
- Qualitäts- und Quantitätssteigerung im Rettungsdienst,
- zukunftssichere Entwicklung der Leitstelle(n) auf hohem Niveau und
- Optimierung der laufenden und investiven Kosten, um größeren finanziellen Spielraum für Modernisierungen zu erhalten.
In Abstimmung mit der Salzgitter AG soll ein externer Projektmanager mit der Moderation, der Projektsteuerung und -organisation beauftragt werden.
Die Projektleitung und -verantwortung obliegen Herrn Dirk Schulte für den Bereich Salzgitter AG und bei Stadtrat Ekkehard Grunwald für die Bereiche der Stadt Salzgitter.
In der Stadt Salzgitter soll es eine beratende Projektlenkungsgruppe geben, die aus
1. dem Vorsitzenden des Feuerwehrausschusses,
2. der stellv. Vorsitzenden des Feuerwehrausschusses,
3. dem Vertreter des Dienststellenpersonalrates,
4. dem Leiter der Berufsfeuerwehr,
5. dem Stadtbrandmeister,
6. dem Projektleiter
7. und jeweils ein namentlich bestimmtes Mitglied der Ratsfraktionen, die nicht bereits unter Punkt 1) und 2) vertreten sind
bestehen soll.
Unterhalb der Projektleitung wird es Projekt-Arbeitsgruppen geben, die exakt beschriebene Teilfragen (z. B. gemeinsame Leitstelle, gemeinsame Beschaffung, Auswirkungen auf den in Aufstellung befindlichen Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Salzgitter) zu erarbeiten haben.
Hier erfolgt auch die strikte und angemessene Einbindung der jeweiligen Feuerwehren und der Personalvertretungen.
Die Vorlage wurde am 18. April im Finanzausschuss und am 19.4. im Ausschuss für Feuerwehr und öffentliche Ordnung behandelt.
In beiden Ausschüssen wurde einstimmig empfohlen der Vorlage zuzustimmen. Die Empfehlung erfolgte jedoch unter dem Vorbehalt eines Ergänzungsungsantrages.
Das Ergebnis der Untersuchung soll bis 30.04.2013 vorliegen und den jeweils zuständigen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden.
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Bürgerforum war sehr gut besucht!
vom 07.03.2012
Das Podium mit Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeister Stefan Klein, Oberbürgermeister Bernd Tischler, Moderator Wilhelm Schmidt und dem stellvert. Direktor des Zweckverbandes Großraum Braunschweig Jens Palandt
Mehr als 70 Interessierte aus Wirtschaft, Mittelstand und Politik sowie zahlreiche Bürger folgten am 07. März der Einladung der SPD-Ratsfraktion und konnten vom Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeister Stefan Klein, MdL, im Hotel am See zu einem Bürgerforum in Sachen klimafreundliches Salzgitter begrüßt werden.
Im Mittelpunkt stand ein Einführungsreferat, in dem Oberbürgermeister Bernd Tischler aus Bottrop über die bisherigen Erfahrungen in seiner Stadt berichtete. Bottrop ist Sieger im großen NRW-Landeswettbewerb „InnovationCity“ und hat 2011 unter dem Motto „Blauer Himmel. Grüne Stadt“ ein umfassendes Programm zur Stadtentwicklung, für den Umwelt- und Klimaschutz und für mehr Lebensqualität beschlossen.
Ein zweites Referat hielt der stellvertretende Direktor des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB), der in aller Kürze das Publikum mit der Vielfalt der bereits vorhandenen energetischen Daten beim ZGB überraschte. Auf diese Daten könne Jedermann unter http://www.zgb.de zurückgreifen.
Diese Veranstaltung war für interessierte Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für Vertreter aus Industrie, Handwerk und anderen Wirtschaftsbereichen sowie der Fachverbände offen. Dadurch war eine fachliche, offene und breite Diskussion gewährleistet, die die Basis für das weitere Vorgehen bilden sollte.
Die neue Ratsmehrheit von SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat in ihrer Koalitionsvereinbarung mit Nachdruck Maßnahmen festgeschrieben, die der Umwelt und dem Klimaschutz dienen. Voraussetzung für eine planvolle, engagierte Umsetzung ist eine gründliche Analyse und eine breite Beteiligung von Fachleuten und Bürger/innen.
Abschließend kündigte Stefan Klein die Bildung einer Projektgruppe zu diesem Themenbereich an und bat um aktive Beteiligung der Anwesenden. Eine Einladung zu dieser Projektgruppe wird rechtzeitig erfolgen.
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Ratssitzung zum Haushalt 2012
vom 29.02.2012
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Die ersten 100 Tage
vom 08.02.2012
Die ersten 100 Tage
Anträge und Anfragen der SPD-Ratsfraktion und die gemeinsamen Anträge/Anfragen mit Bündnis 90/Die Grünen
0164/16 Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bei der Sport und Freizeit Salzgitter GmbH
0165/16 Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bei der Thermalsolbad Salzgitter GmbH
0220/16 Interkommunale Zusammenarbeit
0225/16 Änderung des Gesellschaftsvertrages der ASG
0226/16 Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bei der WBV Wohnbau Betreuungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH Salzgitter
0227/16 Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bei der WEVG Salzgitter GmbH & Co. KG
0228/16 Verlängerung und Neuabschluss von Verträgen der freiwilligen Zuschüsse an Verbände, Vereine und Organisationen
0229/16 Sachstandsbericht zum Bau einer Mensa im Schulzentrum Fredenberg
0231/16 Erstellung eines Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
0232/16 Erstellung eines Integrationskonzeptes
0245/16 Schulsozialarbeit
0246/16 Bildung und Besetzung der Ratsausschüsse
0247/16 Kooperation/Zusammenlegung der Berufsfeuerwehr mit der Werksfeuerwehr der Salzgitter AG Presseberichte der SZ-Zeitung vom 08.November 2011
0248/16 Gemeinsame Resolution der Ratsfraktionen der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur geplanten Neuregelung der Atommüllentsorgung in Deutschland
0253/16 Sozialbestattungen in der Stadt Salzgitter
0254/16 Verzicht auf den Einsatz von Herbiziden
0287/16 Bußgeldverfahren und Personalfragen Klinikum Salzgitter
0291/16 Veranstaltungen zum 70jährigen Jubiläum der Stadt Salzgitter
0292/16 Schulsanierung Grundschule Am Sonnenberg in Salzgitter-Gebhardshagen
0293/16 Inrechnungstellung von Erschließungskosten kommunaler Gesellschaften
0296/16 zur Vorlage 0189/16: "Dienstvereinbarung über den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und die Übernahme von Auszubildenden, Anwärterinnen und Anwärtern (Nachwuchskräfte) für die Dauer der 16. Wahlperiode des Rates der Stadt Salzgitter"
0302/16 zum gemeinsamen Antrag 0254/16 der Ratsfraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen: "Verzicht auf den Einsatz von Herbiziden"
0335/16 Eckdatenbeschluss zum Haushalt 2012
0337/16 Einrichtung von Außenstellen von Grundschulen
0342/16 Änderungsantrag zur Beschlussvorlage 0036/16: Freimachung des Baugrundstückes für einen neuen Verbrauchermarkt im Einkaufszentrum im Seeviertel
0358/16 Machbarkeitsstudie Sportanlage MTV Lichtenberg
0360/16 Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes
0363/16 Dringlichkeitsantrag zum Erhalt der Infektionsambulanz im Klinikum Salzgitter über das Jahr 2011 hinaus
0364/16 Gemeinsame RESOLUTION zur geplanten Neuregelung der Atommüllentsorgung in Deutschland
0382/16 Korruptionsprävention bei der Stadt Salzgitter
0406/16 E-Government
0407/16 Situation auf der Straße 'An der Zuckerfabrik' in Salzgitter-Barum
0408/16 Informationen zum Sozialpsychiatrischen Verbund
0409/16 Kindertagesstätten
0410/16 Gesamtkonzept für die Mittagsversorgung an Grundschulen
0419/16 Nichtprotokollierung des Internet-, E-mail und Telefonverkehrs der Fraktionsbüros
0428/16 zur Beschlussvorlage 0353/16: Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH; Wirtschaftsplan 2012 - Erarbeitung einer ganzheitlichen Marketingstrategie für den Wirtschaftsstandort Salzgitter –
0429/16 Pachtvertrag mit dem Surf-Klub Salzgitter
0430/16 Energiesparprogramm für Schulen
0431/16 Energiesparprogramm NESSI
0448/16 Änderungsantrag zum Antrag der CDU/FDP-Ratsfraktion 0343/16:"Großer Kinder-Gipfel 2012" Krippe - Kita - Hort
0450/16 JUGENDPARLAMENT
0451/16 KLIMASCHUTZKONZEPT
0455/16 zur Vorlage 0377/16: Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH Salzgitter, Wirtschaftsplan 2012
0456/16 zur Vorlage 0348/16: Thermalsolbad Salzgitter GmbH; Wirtschaftsplan 2012
0460/16 Richtlinie für die Vorbereitung und Entscheidung über Baumfällungen, Rückschnitte und Beseitigung von Gehölzen
und Sträuchern
0465/16 Bekleidung für aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren
0466/16 Öffnung des Städtischen Friedhofs in Engerode
0491/16 zum Haushalt 2012 - 02 Sonderbudget Wirtschaftliche Beteiligungen –
0536/16 Frühe Hilfen in der Stadt Salzgitter 2012 – 2017
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Neujahrsgruß 2012
vom 02.01.2012
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ich wünsche Ihnen im Namen der SPD - Ratsfraktion für das neue Jahr alles Gute, Glück, Erfolg und Gesundheit. Bedanken darf ich mich für das große Vertrauen, dass Sie bei der Kommunalwahl im letzten Jahr in uns gesetzt haben. Wir nehmen dieses auch als Vorschuss, um konstruktiv mit anderen Fraktionen an einer guten Entwicklung Salzgitters zu arbeiten. Die ersten Schritte haben wir bereits vollzogen.
In den ersten Entscheidungen im Jahr 2011 haben wir Arbeitnehmervertreter/innen in verschiedenen Gremien mit Stimmrecht versehen, mit der Installierung des eigenständigen Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz einen wichtigen Schwerpunkt unserer künftigen Arbeit deutlich gemacht und die freiwilligen Leistungen bis Ende 2017 vertraglich gesichert. Bei der Sportförderung haben wir nachgesteuert und die Förderung für die Unterhaltung vereinseigener Sportanlagen um 45.000 Euro erhöht. Die Ratsresolution gegen die Einlagerung in Schacht Konrad war ein wichtiges Signal, dass wir, trotz Konrad-Fonds, weiterhin gegen die Einlagerung sind und uns damit nicht abfinden werden.
Die Kinder- und Jugendförderung bleibt auch unter uns ein wichtiger Schwerpunkt. Der Eckdatenbeschluss zum Haushalt, der u.a. die Betreuungszeiten in Kindertagesstätten verbessern wird, mehr Mittel für Nachmittagsbetreuung an Schulen beinhaltet und die Kooperation von Kindertagesstätten und Grundschulen fördert, zeigt unsere Unterstützung für Kinder und Jugendliche. Leider lehnten CDU und andere Fraktionen den Beschluss ab.
Wir haben zudem einen Antrag beschlossen, der Schulsozialarbeit (erstmals) über das Bildungs- und Teilhabepaket in größerem Umfang an Grundschulen verankert. Wir sind auf einem guten Weg, den wir gemeinsam mit unserem Koalitionspartner, B90 / Grünen, aber auch mit allen anderen Fraktionen und dem Oberbürgermeister gemeinsam gehen wollen.
In 2012 wird es unter anderem um flächendeckende Schadstoffüberprüfungen an Schulen, Kitas und Kinder- und Jugendtreffs, um eine Elternbefragung für eine IGS in Salzgitter-Bad, um die Sicherung von Grundschulstandorten und um eine konkrete Maßnahmen des Klimaschutzes gehen.
Wenn Sie mit uns reden möchten, Anregungen und Ideen für uns haben oder Punkte auch mal kritisch anmerken möchten, dann freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.
In diesem Sinne hoffen wir politisch auf ein erfolgreiches Jahr und wünschen Ihnen nochmals alles Gute und dass Sie auch genug Zeit finden für Familie, Hobbys und für einen ehrenamtlichen Einsatz für andere.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Stefan Klein
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Der aktuelle Antrag
vom 13.12.2011
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Die neue Ratsfraktion
vom 01.11.2011
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Die neu gewählten Bürgermeister und der neue Ratsvorsitzende
vom 03.11.2011
Nach der Wahl gratuliert der Oberbürgermeister den neuen Bürgermeistern Marcel Bürger/Bündnis 90/Die Grünen und Stefan Klein, SPD-Ratsfraktion und dem neuen Ratsvorsitzenden Bernd Grabb, SPD-Ratsfarktion
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Die Koalitionsvereinbarung der SPD-Ratsfraktion mit der Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
vom 27.10.2011
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Die beschlossenen Haushaltsanträge der SPD-Ratsfraktion
vom 24.03.2011
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Die Haushaltsrede des SPD-Fraktionsvorsitzenden Stefan Klein
vom 24.03.2011
Sehr geehrter Herr Ratsvorsitzender,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
liebe Ratskolleginnen und –kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
zum letzten Mal in dieser Wahlperiode werden wir heute einen Haushalt für unsere Stadt beschließen und ich gehe davon aus, dass er, trotz der anstehenden Kommu-nalwahl, mit großer Mehrheit beschlossen wird.
Die aktuelle finanzielle Situation der Stadt Salzgitter hat sich seit dem Einnahmeein-bruch durch die Weltwirtschaftskrise im Jahr 2009 wieder leicht verbessert und liegt mit rund 260 Mio. € Erträgen 40 Mio. € höher als noch im vergangenen Jahr. Trotz allem bleibt ein erhebliches Defizit von rund 31 Mio. € in diesem Jahr und ein deut-lich höherer Gesamtfehlbedarf (200 Mio. €). Das Alles hat die SPD-Ratsfraktion, wie schon in den vergangenen Jahren, dazu veranlasst, jede angedachte Maßnahme, jeden Antrag von Vereinen, Verbänden und Organisationen und alle Vorschläge aus den eigenen Reihen, die sich letztlich auch aus den vielen Gesprächen mit den Bür-gerinnen und Bürgern unserer Stadt im Laufe eines Jahres ergeben, auf den Prüf-stand zu stellen und nach Prüfkriterien wie Notwendigkeit und Priorität zu durch-leuchten und einzuordnen.
Herausgekommen ist dabei ein durchaus schmales Antragspaket, ich würde sagen, es ist eher ein Päckchen mit aus unserer Sicht absolut notwendigen Maßnahmen, von denen ich jetzt einige nochmals besonders hervorheben möchte:
In den letzten Monaten, ja fast schon Jahren, haben wir hier sehr kontrovers und auch emotional über unseren gemeinsamen Antrag ( mit LAS/Grünen) zugunsten eines Schadstoffkatasters diskutiert. Unsere Fraktionsposition hat sich zum Schad-stoffkataster nicht geändert. Wir wissen aber, dass es zurzeit bei diesen Mehrheits-verhältnissen nicht durchsetzbar ist. Daher haben wir alternativ für diesen und für den nächsten Haushalt jeweils zusätzlich 100.000 € beantragt, um weitere Raum-luftmessungen in Schulgebäuden durchführen zu lassen.
Wir halten es im Interesse des Gesundheitsschutzes der Kinder, Jugendlichen und Lehrer für absolut notwendig, verstärkt und zeitnah die Unterrichts- und Funktions-räume sowie die Sporthallen unserer Schulen durch Raumluftmessungen zu über-prüfen.
Am Herzen liegen uns die Unterstützung von jungen Eltern, die frühkindliche Bildung und die Situation in den Schulen.
Die SPD-Ratsfraktion hat einen Prüfauftrag zum Einsatz von Familienhebammen in Salzgitter eingebracht. Diese Hebammen mit Zusatzqualifikation sollen schwangere Frauen und junge Mütter bei den Erziehungsaufgaben im ersten Lebensjahr des Kin-des unterstützen, um vorhandene Risikofaktoren zu beseitigen oder zu vermindern. Die Krankenkassen bieten auch Leistungen an, aber nach der Geburt in der Regel so lange bis das Kind acht Wochen alt ist. Es gibt Überforderungssituationen von Eltern, das wissen wir und hier setzen wir an. Wir möchten, dass die Verwaltung ein Konzept erstellt, wie der Einsatz von Familienhebammen in Salzgitter möglich ge-macht werden kann.
Immer mehr Schulen werden in Ganztagsschulen umgewandelt und bieten eine qua-lifizierte Nachmittagsbetreuung an. Das große Engagement der Lehrkräfte in den Schulen ist allein mit Ideenreichtum nicht umzusetzen. Wir begrüßen die Aufsto-ckung der Verwaltung, Herr Oberbürgermeister, auf 150.000 Euro ausdrücklich – halten dieses für den richtigen Weg. Wir fordern aber für die Nachmittagsbetreuung, speziell für nichtgebundene Ganztagsschulen, eine zusätzliche Erhöhung von 50.000 €, Dazu zählt übrigens auch die IGS, die aufgrund der Landespolitik eben nicht sofort zu einer teilgebundenen oder gebundenen Ganztagsschule wurde. Die Errichtung der IGS ist eine der ganz wesentlichen Entscheidungen in den letzten Jahren gewesen. Wir haben den Antrag Ende 2007 auf den Weg gebracht, Mitte 2010 wurde der erste Jahrgang eingeschult. Es gab große Widerstände hier im Rat der Stadt, das zeigt sich daran, dass bei der CDU lediglich vier Mitglieder zuge-stimmt haben – Herr Eppers, Herr Stratmann und Herr Clemens Löcke. Die Ent-scheidung war richtig! Eine zweite IGS wollen wir auf den Weg bringen, entschei-dend bleibt jedoch immer der Elternwille.
Der Elternwille spielt auch eine Rolle bei der Zukunft von Grundschulstandorten in Salzgitter. Vorrangig zählt aber die wohnortnahe Versorgung gerade der kleinsten Schülerinnen und Schüler. Wir wollen einen klaren Rahmen in dem die Schulen sich bewegen können, um Sicherheit zu haben. Wir wollen aber auch berücksichtigen dass diese Schulen zum Teil Mittelpunkt in Ortsteilen oder Siedlungen sind und dass optimale Strukturen, mit Grundschule, Kindergarten und Hort an einem Ort, nicht zerstört werden. Darüber werden wir aber im Mai ausgiebig hier diskutieren.
Mit den wachsenden Aufgaben durch den Ganztagsbetrieb wächst auch die Belas-tung unserer Schulsekretärinnen. Diese engagierten Frauen, die ja bis auf wenige Ausnahmen, Einzelkämpferinnen sind, wollen wir unterstützen, indem wir zusätzliche Mittel für die Anhebung der Stundenzahl in Höhe von insgesamt 60.000 € in den diesjährigen Haushalt einstellen. Das Land sieht es bisher nicht ein hier tätig zu wer-den, obwohl mit der Übertragung von Aufgaben, auch durch die eigenverantwortliche Schule, auch die Übertragung von finanziellen Mitteln verbunden sein müsste.
Die Erweiterung der Sprachförderung für Kinder an Grundschulen auf alle förde-rungsbedürftigen Kinder und nicht nur für Kinder mit Migrationshintergrund sehen wir als dringend notwendig an. Wir möchten dafür zusätzlich 30.000 € in den Haushalt einstellen. Das Land bietet hier sicherlich Leistungen an, aber aus den Berichten der Schulen ist zu erkennen, dass das offensichtlich nicht ausreicht. Selbstverständlich hängt das auch mit dem hiesigen überdurchschnittlichen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund zusammen. Wir haben einen Anteil der ausländischen Bevöl-kerung von knapp 10 % und einen weitaus höheren Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund und sind hier gefordert mehr zugunsten einer Integration zu tun. Eine Segregation oder eine Spaltung unserer Bevölkerung wäre fatal – daher ist dem jetzt vorzubeugen bzw. Einhalt zu gebieten. Wir fordern die Erstellung eines Integrationskonzeptes für unsere Stadt. Die großen Integrationsbemühungen vieler Vereine und Organisationen und die Maßnahmen der Stadt sollen in einem Konzept zu einer gemeinsamen Handlungsleitlinie mit strategischer Zielsetzung zusammen-gefasst werden. Es reicht dabei aber nicht aus die Imame einzuladen, wir brauchen eine bessere Einbeziehung der Betroffenen und eine ernstgemeinte Schwerpunkt-setzung in diesem Bereich. Schön, dass es Signale der anderen Fraktionen gibt, dieses Konzept mitzutragen. Alle haben nun, nachdem der Antrag schon mal abge-lehnt wurde, nun auch die Bedeutung erkannt.
Ich möchte noch zwei Straßenbaumaßnahmen erwähnen, die wir mit diesem Haus-halt beschließen wollen:
Es ist zum Einen die Entschärfung des Unfallschwerpunktes Delle/Reichenberger Straße/Weddemweg in Gebhardshagen. Dort soll ein Kreisverkehr gebaut werden, um die hohe Zahl an Unfällen – es waren über 30 in den vergangenen Jahren – möglichst auf 0 zu senken.
Zum Zweiten ist es der Bau des 2. Bauabschnitts der Albert-Schweitzer-Straße, der im Jahr 2012 begonnen werden soll. Hier gilt es den bereits zwischen der Konrad-Adenauer-Straße und der Gothaer Straße fertiggestellten Umbau bis zur Joachim-Campe-Straße fortzuführen. Das ist die wichtigste Straßenbaumaßnahme, die gleichzeitig hohe Innenstadtrelevanz hat für den Ortsteil Lebenstedt. Den zahlrei-chen Geschäften entlang dieses Teilstücks wird dadurch eine Weiterentwicklung ermöglicht. Gleichzeitig wird dieser Bereich besser an den Innenstadtbereich ange-bunden.
Daneben gibt es eine Reihe weiterer Anträge, die dort Hilfestellung leisten sollen wo sie dringend gebraucht wird, wie z. B. die Unterstützung des SOS-Mütterzentrums in Salzgitter-Bad. Sie wissen, dass die Bundesförderung nach fünf Jahren endet, das ist am 30.09.2011. Somit fehlen dem Mütterzentrum schon in diesem Jahr 10.000 Euro, da die Bundesförderung bisher pro Jahr 40.000 Euro betrug. Ab dem 01.01.2012 wird es wohl ein neues Bundesprogramm geben, unterlegt mit dann nur noch 30.000 Euro. Eine Ko-Finanzierung über 10.000 Euro muss von den Kommu-nen oder vom Land zugesagt werden und bereits bei der Antragstellung feststehen, sonst kommt eine Bundesförderung nicht in Frage. Wir schätzen die Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen im Mütterzentrum und halten hier eine Unterstützung für besonders sinnvoll.
Auch die Finanzierung der Begutachtung der Transportstudie Konrad 2009 fällt für uns unter diese Rubrik, gerade nachdem der Ministerpräsident von einer Zäsur sprach. Alles müsse auf den Prüfstand – also auch Schacht Konrad. Wir lehnen ein Endlager weiterhin ab!
Anrede,
Wir freuen uns über die angekündigte Zustimmung zu unseren Haushaltsanträgen. Leider war das nicht immer so, obwohl unsere Anträge immer so gut waren wie in diesem Jahr!
2007 wurden fast ausnahmslos alle Anträge der SPD-Ratsfraktion zum Haushalt 2007 abgelehnt. Dabei spielte es überhaupt keine Rolle, ob wir Sachmittel für die Errichtung von zwei Ganztagsgrundschulen oder die Erhöhung der freiwilligen Leis-tungen für Vereine, Verbände und Organisationen beantragt haben. Selbst unser Antrag auf Betriebskostenerstattung für die Einführung eines freien Kindergartenjah-res wurde abgelehnt und ich sage dieses heute ohne jeglichen Groll, weil ich schon damals der Überzeugung war, dass sachgerechte Anträge, die fachlich begründet sind, sich auf Dauer durchsetzen werden. Es muss um Inhalte gehen. Daher stim-men wir ja auch vielen Anträgen anderer Fraktionen zu, die wir auch für sinnvoll hal-ten.
Vom Haushalt 2008 an ist es uns gelungen, jeweils eine große Mehrheit für unsere Anträge in diesem Rat zu finden. Seit dem wurden viele wichtige Beschlüsse hier im Rat gefasst, die von der SPD-Ratsfraktion auf den Weg gebracht wurden.
Ich möchte an dieser Stelle auch mal mit einer Legende aufräumen:
Der gänzliche Verzicht auf die Erhebung von Elternbeiträgen für den Besuch von Kindertagesstätten für Kinder ab dem 3. Lebensjahr wurde im November 2007 durch einen Antrag der SPD-Ratsfraktion auf den Weg gebracht. Das scheint in der Öffent-lichkeit nicht so recht, vielleicht auch durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit anderer, wahrgenommen zu werden. Dies ist ein besonders gutes Beispiel dafür, wie sich manche Dinge innerhalb von wenigen Wochen geradezu explosionsartig entwickeln können. Wollte die SPD-Fraktion die Vorlage der Verwaltung zur Erhebung von El-ternbeiträgen mit ihrem Antrag vom 05.11.2007 dahingehend ändern, dass mittelfris-tig die Elternbeiträge auf 0 gesetzt werden sollen, so konnten wir uns am 28.11. des gleichen Jahres mit der CDU darauf verständigen und gemeinsam beantragen, dass nunmehr auf die Erhebung von Elternbeiträgen ab 01.08.2008 auch für das 2. und 1. Kindergartenjahr gänzlich verzichtet werden sollte.
Wichtig ist mir zu erwähnen, dass die Gebührenfreiheit sicher auch, aber nicht zu großen Teilen vor allem Marketinginstrument sein darf – es geht um die Erhöhung der Quoten, die den Kindergarten besuchen. Es geht um Integration, um Chancen-gerechtigkeit und darum in Bildung zu investieren, um später wenig Sozialausgaben leisten zu müssen. Es geht aber auch darum die Bevölkerungszahl soweit wie mög-lich stabil zu halten. Zurzeit scheint das noch nicht zu funktionieren. Leider! Aber die aktuelle Einwohnerzahl liegt nur noch knapp über 101.000. Der Rückgang ist gravie-rend. Erfolge sind noch nicht wirklich ersichtlich, obwohl das auch schwer zu messen ist. Wenn ich aber die Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft beim Städte-ranking 2010 sehe, dort liegen wir auf Platz 86 von 100 einwohnerstärksten kreis-freien Städten, ist das alarmierend. Also hier ist nicht alles gut, sondern noch eine Menge zu tun.
Die Gebührenstabilität war uns immer ein besonderes Anliegen, da sie unmittelbare Auswirkungen auf die Geldbörse der Bürgerinnen und Bürger hat. So konnten wir im November 2008 bereits eine Mehrheit für unseren Antrag gewinnen, die Friedhofs-gebühren für das Jahr 2009 nicht anzuheben. Ein ähnlicher Antrag der SPD-Ratsfraktion sicherte auch für das Jahr 2010 die Gebührenstabilität in diesem Be-reich, obwohl die Verwaltung einige Leistungen um teilweise mehr als 10 % anheben wollte. Wie richtig diese Entscheidung war, zeigte sich dann in der Gebührenkalkula-tion für das Jahr 2011, die durchweg sogar eine Verringerung der Gebührensätze auswies.
Die bei der letzten Ratssitzung beschlossene Erweiterung der Bibliothek im kleinen Rathaus in SZ-Bad geht übrigens auch zurück auf einen Antrag der SPD-Ratsfraktion vom 11.11.2008, der vom Rat am 26.11.2008 beschlossen wurde!
Anrede
Salzgitter ist aber nicht nur Jugend, Schule oder Kultur, wir sind eine Stadt für alle Menschen.
Besonders zu erwähnen ist hier die größte Altersgruppe, unsere Senioren, die gera-de durch ihr ehrenamtliches Engagement, durch ihre Erfahrung und ihre Treue zu Salzgitter, für uns eine ganz wichtige Gruppe darstellen.
Wir haben geschlossen, soweit ich mich erinnere, den Zukunftsplan 60+ beschlos-sen und damit eine Richtung in der Seniorenpolitik vorgegeben. Die SPD-Ratsfraktion hat die Seniorentreffs, zuletzt in Thiede und Gebhardshagen, gefordert und ein Handlungskonzept für seniorengerechtes Wohnen in Salzgitter, Anfang 2010, gefordert. Mittlerweile liegt ja auch ein Zwischenbericht vor, die richtige Dyna-mik fehlt aus unserer Sicht aber noch.
So gäbe es noch viele Beispiele aus den vergangenen Jahren, wie z. B. die Antrag-stellung zur Einrichtung eines Beirates für Menschen mit Behinderungen vom April 2009, der sich noch vor den Sommerferien in diesem Jahr konstituieren wird.
Letztendlich möchte ich feststellen, dass nicht immer nur durch eine Antragstellung positives bewirkt werden kann, sondern auch durch die Ablehnung von Maßnahmen, so wie im Januar 2011 geschehen, als die Neuorganisation der Städtischen Gesell-schaften mit Stimmenmehrheit abgewendet werden konnte.
Ich bedanke mich an dieser Stelle für die hervorragende Arbeit unserer Städtischen Gesellschaften, die zu keiner Zeit in keinem Punkt Anlass zu Kritik gegeben und damit ihre volle Existenzberechtigung unter Beweis gestellt haben.
Ich bedanke mich aber auch bei der Verwaltung für die zu großen Teilen sehr koope-rative Zusammenarbeit. Die Menschen wollen, dass Verwaltung und Politik für die Bevölkerung zusammenarbeiten und auch, dass sich die Fraktionen unterschiedli-cher politischer Farbe einigen. Das hat auch jetzt zur Haushaltsberatung gut funktio-niert, daher Dank an alle Fraktionen, mit denen wir in Gesprächen nicht immer Eini-gung erzielen konnten, aber sachlich über Inhalte gestritten haben. Das ist ein gutes Signal an die Bevölkerung, an Wirtschaft und Verbände, gerade im Jahr der Kom-munalwahl – was nicht selbstverständlich ist. Zusammen haben wir in den letzten fünf Jahren viel geschafft. Der Neubau des Klinikums, die Ansiedlung der Technik-zentrale und der Leitwarte, die Eröffnung des City-Careers und des Einkaufszent-rums in Salzgitter-Bad – übrigens alles Projekte, die noch mit unserer Mehrheit auf den Weg gebracht wurden. Aber auch die Regelung zugunsten des Ratskellers, der Beschluss für die Bibliothek in Bad, das Logistikzentrum in Watenstedt und die Aus-weitung der Fachhochschule fallen in diese Zeit. Hier haben wir in der Regel im Sin-ne der Sache geschlossen agiert.
Anrede
Nun freue ich mich auf Ihre Haushaltsreden und im weiteren Verlauf des Jahres auf eine spannende Kommunalwahl – mit dem besseren Ende für uns.
Vielen Dank fürs Zuhören
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